altissimo Wehntal

altissimo Schweiz

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Stimmen von Teilnehmenden

Ich möchte mich ganz herzlich bedanken für all die Aktivitäten die ich sehr geniesse. Seit meinem Hirnschlag bin ich halt nicht mehr so aktiv aber ich geniesse es sehr, so viele neue Freunde durch altissimo gewonnen zu haben. altissimo ist ein grosser Beitrag gegen die Alters-Vereinsamung , besonders wenn man, wie ich, einen kranken Partner zu betreuen hat. Dank altissimo ist es einfacher noch ein wenig Kontakt zur Aussenwelt zu pflegen.

Louise Freuler, 75 Jahre (März 2013)

Fred und ich möchten uns für altissimo bedanken. altissimo gibt uns die Möglichkeit, unsere Fähigkeiten einzusetzen und Kontakte zu Gleichgesinnten zu pflegen, und ist dadurch zu einem wichtigen Teil unseres Lebens geworden.

Esther Braunschweig, 72 Jahre (März 2013), (ihr Mann Fred 80 Jahre)

Ich bin 68jährig. Als ich pensioniert wurde, war ich sehr froh, dass es altissimo gab. Das reichhaltige Angebot von altissimo federte den Alltag zu Hause zum gewesenen Berufsleben ab. Zuerst besuchte ich die Gruppen "Gesundheit" und "Denken und Diskutieren". Zur Zeit schätze ich sehr, dass es die Gruppe "PC und Elektronik" gibt. Dort kann ich meine Probleme mit dem Computer lösen; zudem werden immer wieder Neuigkeiten aus dem Internet vorgestellt. Auch die Konversationsgruppe "Französisch" gefällt mir. Ich kann mein Französisch auffrischen, mein Wortschatz wird immer grösser und die Redegewandheit nimmt zu. In allen Gruppen erlebe ich einen Aufsteller. Auch die Geselligkeit in der Gruppe schätze ich. altissimo bereichert mein Leben!

Annemarie Wiget, 68 Jahre (März 2013)

Vor bald 16 Jahren bin ich nach Schöfflisdorf umgezogen. In den ersten 8 Jahren war ich berufstätig und hatte nur wenig Kontakt zu Bewohnern des Wehntals. Durch altissimo habe ich nun viele Bekanntschaften knüpfen können, die für mich wertvoll sind. altissimo bringt mir Befriedigung, denn ich kann dort mitgestalten und nicht nur konsumieren, dafür bin ich noch zu „jung“. Ich hoffe sehr, dass altissimo weiterhin wachsen wird. Denn in Zukunft werden mehr und mehr ältere Wehntaler ihre Familie nicht mehr in nächster Nähe haben und vielleicht gerne bei altissimo mitmachen, um nicht einsam zu werden.

Hedi Allseits, 70 Jahre (Juli 2009)

Das Projekt altissimo setzt die Erkenntnis, dass Aktivität und Kontakte gesundheitsfördernd wirken, in idealer Weise um. Mir persönlich hat altissimo viele wertvolle Kontakte, insbesondere zu gleichaltrigen Frauen, gebracht. Wenn man älter wird, ist es besonders wichtig, Freunde und sonstige Bezugspersonen in der Nähe zu haben. So hat man die Möglichkeit, kurzfristig etwas abzumachen, z.B. Nordik Walking, gemeinsamer Besuch von kulturellen Veranstaltungen und auch persönliche Hilfeleistungen. Mein Mann hat die ersten 10 Jahre nach seiner Pensionierung keine Engagements übernommen. Vor einem Jahr hat er für altissimo die neue Gruppe „Denken und Diskutieren“ gegründet. Nun hält er monatlich Vorträge über geschichtliche oder aktuelle Themen und anschliessend wird mit den Teilnehmenden diskutiert. Um seine Vorträge schreiben zu können, hat er noch gelernt, einen Computer zu bedienen und dafür Unterstützung durch die Computer-Fachleute von altissimo bekommen.

Esther Braunschweig, 68 Jahre (Juli 2009) (ihr Mann Fred Braunschweig 76 Jahre)

Die Idee altissimo hat den Wehntaler Senioren und Seniorinnen einen „Kick“ gegeben, sich selber in Gruppen sinn- und lustvoll zu beschäftigen. Ich beteilige mich in drei Gruppen: Im „PC-Treff“ lerne ich von den „Fricks“ immer wieder neue Funktionen kennen und mein Vertrauen zur Maschine wird nach jedem Treff besser. In der Gruppe „Bewegung“ erfahre ich während den wöchentlichen Ausmärschen die Neuigkeiten aus unseren Dörfern. Die Gruppe „Gesundheit“ leite ich selber. Ich erhalte immer wieder gute Rückmeldungen. Die TeilnehmerInnen berichten, dass sie dieses oder jenes mit Erfolg ausprobiert oder angewendet haben! Und wenn ich so in unseren Dörfern unterwegs bin, grüssen und winken mir Leute zu, die ich ohne altissimo nie kennen gelernt hätte!

Rudolf Gsell, 74 Jahre (Juli 2009)

Zwar sind meine Tage ausgefüllt, aber seit Freunde weggestorben sind, vermisse ich Gespräche über „Gott und die Welt“ mit Menschen meiner Generation. Die ehemals erfreulichen Diskussionsrunden sind mit dem Älterwerden immer weniger geworden. Die Gruppe „Denken und Diskutieren“ ist genau das Richtige, um die entstandene Lücke zu füllen. Das Angebot von Fred Braunschweig, uns mit der Geschichte des 20. Jahrhunderts zu befassen, haben wir gerne angenommen. Diese Zeit enthält zum Teil ja auch unsere eigene Lebensgeschichte. Freds  Ausführungen sind so fundiert und interessant, dass die Aufmerksamkeit nie erlahmt. Es werden Fragen gestellt und eigene Erfahrungen oder Gegenargumente vorgebracht. Das Resultat: zementierte Meinungen und festgefahrene Gedanken können neue Wege finden.

Lotti Hillmann, 80 Jahre (Juli 2009)

altissimo ist etwas ganz Neues für mich, es ist eine wunderbare Sache. Ich geniesse es jedesmal dabei  zu sein, denn es werden spannende Themen besprochen. Alte Menschen fühlen sich manchmal einsam – dann tut es gut, zusammen zu sein und interessante Gespräche zu führen. Das bringt Freude und man ist nachher wie ein anderer Mensch. Leider machen jetzt meine Beine nicht mehr mit, darum ist es schwieriger an die Treffen zu gehen. Aber wenn es mir ordentlich geht und mich jemand mit dem Auto abholt, komme ich gerne.

Marie Kälin, 91 Jahre (Juli 2009)

Das Gesundheitsförderungs-Projekt ist eine aussergewöhnlich positive Idee. Die Umsetzung des Projektes bereichert das Leben im Alter. Es hat mir spannende Kontakte gebracht. Menschen, die im Tal zu Hause sind, mit denen ich sonst wohl nie in Kontakt gekommen wäre. Es entstanden tragfähige Freundschaften und ich geniesse die Verlässlichkeit in den verschiedensten Lebenslagen.
Wenn wir Ideen kreieren oder etwas vorbereiten fürs altissimo sind wir manchmal wie „Hühner am Gigele“. Dann fühle ich mich jeweils unglaublich jung und voller Lebensfreude. Gestern war ich trotz starker Erkältung beim Treffen der Gruppe „Gemeinsam“ dabei. Es war unwahrscheinlich toll. Soviel Power, so viele leuchtende Augen, so viele Ideen und soviel Bereitschaft für den altissimo-Marktstand. 14 Frauen und ein Mann! Es ist einfach sagenhaft, ich bin so glücklich nach Hause gegangen.

Doris Kast, 71 Jahre (Juli 2009)

Dass ich gleich nach meiner Pensionierung mit altissimo in Kontakt kam, war ein grosser Glücksfall. Den Verlust des gewohnten Berufsumfeldes habe ich dank altissimo überwunden, viele interessante Leute kennengelernt und neue Freunde gewonnen. Mein Alltag ist wieder ausgefüllt mit sinnvollen Aufgaben. Ich fühle mich nützlich und die Tätigkeiten, die mich auch mental fordern, geben mir Hoffnung, länger gesund zu bleiben.

Werner Nyffeler, 68 Jahre (Juli 2009)

Über 30 Jahre haben wir abgelegen auf unserem Bauernhof gelebt. Fürs Alter bin ich mit meinem Mann ins Dorf gezogen. Zu Anfang haben wir fast niemanden gekannt. Durch’s altissimo ist das jetzt anders geworden. Ich geniesse es, unter die Leute zu kommen und von interessanten Themen zu hören. Leute, die im selben Haus leben, haben wir erst über’s altissimo kennen gelernt. Manchmal nehmen sie mich mit dem Auto mit oder sie laden uns zum Kaffeetrinken ein. Ganz besonders hat mir der altissimo-Stand am Weihnachtsmarkt gefallen. Ich selber habe Armstössli dafür gestrickt.

Anni Scheibli, 85 Jahre (Juli 2009)

Ich finde altissimo bietet die optimale Realisierung der Idee "Senioren für Senioren" und des Anliegens vieler Senioren und Seniorinnen "gebraucht zu werden". Auch stellt altissimo den guten Start ins "Pensioniertenalter" sicher. Alle können ihr Wissen einbringen und anderen etwas bieten. Durch die verschiedenen Gruppen erfolgt auch eine Horizonterweiterung in sehr unterschiedlichen Gebieten. Der soziale und kommunikative Aspekt von altissimo scheint mir ebenfalls wichtig. Leute aus verschiedenen sozialen Schichten und Gemeinden lernen sich kennen und entdecken gemeinsame Interessen und Bedürfnisse. So habe ich selbst dank altissimo in knapp zwei Jahren mehr Leute kennen gelernt, als vorher in dreissig Jahren in einem Stadtquartier von Zürich. Dass eine Mitgliedschaft nicht notwendig ist und die freie Wahl besteht, welche Veranstaltungen besucht werden oder eben nicht, ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Kurt Widmer, 70 Jahre (Juli 2009)

Aktiv sein ist wunderschön, aber…

…auch Zeiten der Ruhe sind nötig. Das Alter zu gestalten, heisst, immer wieder auch Phasen des Passivseins zu geniessen. Statistisch gesehen sind die Menschen zu Ende ihres Lebens während 1 ½ Jahren auf Hilfe angewiesen. Das heisst, wir alle müssen auch mit einer Phase der Abhängigkeit rechnen. Wir tun gut daran, schon in der Zeit der Unabhängigkeit ab und zu an diese Möglichkeit zu denken. Wer auch das Passivsein geniessen kann, dem fällt vielleicht dereinst der Umgang mit einer letzten Lebensphase der Abhängigkeit leichter.